Klima-Forum 2020

Vor der Kommunalwahl 2020 hatten die Wählerinnen und Wähler beim Klima-Forum am 29. Januar die Gelegenheit, alle Bewerber um das Amt des Ersten Bürgermeisters im direkten Vergleich zu erleben. In alphabetischer Reihung waren dies: Raphael Brandes (parteifreier Kandidat, nominiert von den GRÜNEN), Frank Eichner (CSU), Sascha Hertel (ZMS) und Michael Stolze (parteifreier Kandidat, nominiert von FW und SPD). Alle Kandidaten erhielten dieselben Möglichkeiten und denselben Zeitrahmen, um an einem selbst gestalteten Infostand ihre Vorstellungen zum Thema „Klimaschutz und Umweltschutz in Markt Schwaben“ zu präsentieren.

Unsere Vorgabe war die Beantwortung folgender Zukunftsfragen: „Wenn Sie der nächste Bürgermeister wären… Welche bestehenden kommunalen Maßnahmen und Planungen zum Klima- und Umweltschutz würden Sie unterstützen, weiterentwickeln, ändern? Welche neuen Initiativen zum Klima- und Umweltschutz wären von Ihnen zu erwarten? Welche neuen Maßnahmen würden Sie zur Anpassung Markt Schwabens an zukünftige klimatische Bedingungen vorschlagen?“.

Einleitend sprach der Diplom-Geograf und Meteorologe Björn Walz über „Die Klimakrise und ihre Auswirkungen auf den Landkreis Ebersberg“. Der Wetterexperte aus Grafing beobachtet seit 1985 das Wetter im Landkreis, seit dem Jahr 2000 verfasst er wöchentlich eine Wetterkolumne in der Ebersberger Zeitung. In seinem Vortrag informierte er über die Hintergründe rund um den Klimawandel, unser zukünftiges Wetter und die Auswirkungen auf unsere unmittelbare Umgebung. Anhand einer Powerpoint-Präsentation zeigte Walz auf, warum der vom Menschen verursachte Klimawandel im Gegensatz zu den natürlichen klimatischen Schwankungen so gefährlich ist und welche Handlungsoptionen wir im privaten Umfeld haben.
Die Ebersberger Zeitung berichtete darüber so:  Pressebericht

Mit unserem neuartigen Veranstaltungsformat zur Bürgermeisterwahl setzten wir vor allem auf die persönliche Begegnung. Dazu teilten sich die Gäste des Forums in vier Gruppen, die in gleichmäßigen Abständen von Infostand zu Infostand wechselten. Die Kandidaten begrüßten dort jede Gruppe mit einem kurzen Referat und stellten sich dann den Fragen aus der Zuhörerschaft. Dabei sollten in erster Linie noch unentschiedene Wählerinnen und Wähler zu Wort kommen. Nach dieser Runde gab es auch Zeit für eingehendere Gespräche. Einige Gäste nützten zudem die Gelegenheit, auf Fragebögen ihre Meinungen, Anregungen und Wünsche zu äußern.